Schilfflöte
Aus einem Stück Schilfrohr geschnittene Flöte aus Indien. Einer traditionellen Stimmung zufolge mit nur
sechs Grifflöchern versehen, und damit genauso wie die Tin-whistle zu spielen. Eine gute Variante zur Tin-whistle mit etwas rauchigem und wärmerem Klang. Vor allem die großen Flöten in tiefer Tonlage sind eine günstige Alternative zur Low-whistle.
Neben den Blockflöten gibt es die Schilfflöten in gleicher Art auch als Querflöte.
Als Block- oder Querflöte bieten wir folgende Tonarten an:
hohe Lage in g, fis, f, e, dis, d, cis, c, h und b
tiefe Lage in a, gis, G, F und E.
Diese einfachen Flöten sind in sich recht sauber gestimmt, der Grundton kann aber bis zu einem Viertelton abweichen.
Griffweise
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Die Einhandflöte
Die Einhandflöte ist wie die Schilfflöten gearbeitet, hat jedoch nur drei Löcher. Trotzdem lässt sich eine ganze Oktave darauf spielen.
Die Flöte wird am unteren Ende mit Ringfinger und kleinem Finger gehalten. Zeigefinger und Mittelfinger sowie Daumen spielen auf den drei Löchern.
Die Verschiedenen Töne werden durch unterschiedlichen Luftdruck erreicht.
Schliesst man alle Löcher kann man mit verschieden starkem Luftdruck vier verschiedene Töne spielen:
Grundton
1 . Überblaston, Oktave
2. Überblaston, Quint
3. Überblaston, 2. Oktave.
Die Zwischentöne um eine Tonleiter zu spielen erreicht man mit den Spiellöchern.
Grifftabelle
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Da man nun beim Flötespielen eine Hand frei hat, kann man diese nutzen um das Flötenspiel mit einer Trommel zu begleiten.
Diese Technik ist auf vielen Bildern aus Mittelalter und Renaissance überliefert. |
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Obertonflöte
Die Obertonflöte hat ein Mundstück wie eine Blockflöte aber keine Löcher für die Finger.
Verschiedene Töne werden durch unterschiedlichen Blasdruck erzeugt.
So lässt sich der Grundton mehrfach überblasen.
Ausserdem lässt die Luftsäule sich durch Schliessen des Rohres verändern. Dadurch ist auch ein Trillerspiel möglich.
Wir haben die Obertonflöte in 4 verschiedenen Tonarten: F, D, C und G.
Dabei braucht die G Flöte mit etwa 80 cm schon einen langen Arm.
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Nasenflöte
Eine sehr originelle Flöte, die Tradition kommt aus Indonesien.
Diese Flöte wird nicht mit dem Mund geblasen, sondern, wie der name schon vermuten lässt, mit der Nase.
Ebenso werden die Töne nicht über Fingerlöcher gespielt, sondern der Mundraum dient als Resonanzkörper und über die Größe des Mundraumes kann man die Töne modulieren, ähnlich wie bei der Maultrommel.
Die von uns angebotenen Nasenflöten sind aus Nadelholz gefertigt und mit Leinölfirnis behandelt.
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Spielweise:
Die Nasenflöte wird so vors Gesicht gehalten, das das runde Loch unter der Nase liegt und das halbmondförmige Loch vor dem Mund.
Die Nase bläst in das runde Loch, der Mund ist leicht geöffnet vor dem halbmondförmigen Loch.
Mit Veränderung der Mundhöhle werden verschiedene Töne erzeugt.
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